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Wir und Scrum: Tag 16 – Warum eins plus eins drei sind.

30.03.2017

Scrum-Blog For Sale Digital29.3.17, Alexander Karidas, Product Owner.

Vor einigen Tagen verkündete IBM, dass sie in ihrer Marketing-Abteilung nicht mehr auf Home Office setzen wollen. Im Vordergrund sollen jetzt Teamgeist und Innovation stehen. Nach Yahoo und HP reiht sich nun auch der größte Befürworter der Heimarbeit in die Reihe derjenigen ein, die ein stärkeres „Miteinander“ proklamieren wollen. Was ist damit gemeint?

Schulter an Schulter sitzen, das Gespräch suchen, Probleme nicht via Mail hin und her schieben, direkte Kommunikation, Ursachen von Problemen erkennen und Lösung finden.

Oder einfach nur sprechen, über dich und mich, über uns und euch. Aus der Kundenkommunikation kennt man es. Man tauscht zufällig in der Kaffeepause ein, zwei Sätze aus und auf einmal ergibt sich daraus ein neues Thema, ein neues Projekt oder besser -> ein gemeinsamer „Aha“-Effekt. Der Griff ins Thekenwissen-Reservoir würde jetzt ein lautes „Mehr als die Summe der einzelnen Teile“ verkünden, während das Knallen des Bierglases auf der Bar die Bedeutung des Ganzen noch einmal untermalen würde. „Emergenz, Emergenz“ würde der weise Mann aus seinem Elfenbeinturm runterrufen. „Du bist eins, ich bin eins, zusammen sind wir drei“. Oder 42. Wie man es halt nimmt.

Kern der Geschichte: Wir entwickeln zusammen Eigenschaften, die sich aus den einzelnen Teilen nicht ableiten lassen. Wir kreieren etwas Neues, lassen Synergieeffekte entstehen und erzeugen eine stärkere und effizientere kommunikative Wechselwirkung. Mehr Aktivität bei den FSD-Neuronen. Das Hirn kommt auf Hochtouren.

Ob es nun Scrum, Scram, Scrim oder Schrimp heißt, für mich sind es weniger die Regeln oder Methoden, die wichtig sind (wobei letzteres Spaß macht und ja, alles ist wichtig irgendwie). Wir schaffen Möglichkeiten für mehr Impulse. Und in diesem Prozess verstehen wir unseren und den Wert der anderen besser. Das kann auch ab und zu aus dem Home-Office geschehen, so eng wie das Marketing von IBM sollte man das dann doch nicht sehen.

Wir gehen einen schlauen Schritt und schaffen einen wichtigen Mehrwert, und bevor ich noch mit „Wertschöpfung“, „Verantwortung“ und „Change Management“ anfange und das B-Bingo komplett Fahrt aufnimmt, mache ich jetzt weiter einfach weiter. Zu viel reden sollte man am Ende dann ja doch nicht.

Wir und Scrum.

Wir führen Scrum ein. Und teilen unsere Erfahrungen der ersten Wochen mit Euch: Erfolge, Hindernisse, Rückschläge – jetzt im täglichen Blog.

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