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Wir und Scrum: Tag 68 – Scrummen heißt lernen. Und lernen. Und lernen.

12.06.2017

12.6.2017, Anne Kukereit, Personalmanagerin.

Ein paar Wochen weiter und um ein paar Erfahrungen reicher, melden wir uns heute mit unserem Scrum-Blog zurück. Inzwischen hat sich einiges getan und doch sind wir noch mitten im Veränderungsprozess.

Was wir wissen ist: Scrum von der Theorie in die Praxis zu überführen ist keine Kleinigkeit. Schließlich sind wir eine Agentur, die neben Softwareentwicklung auch Strategie, Konzeption und Grafik umsetzt und die ausschließlich in Projekten arbeitet. Da müssen wir unsere ganz eigene Übersetzung für Scrum finden. Wie wir das machen?

Unser Transitions-Team führt ein Backlog mit agenturübergreifenden Fragestellungen. Unsere Scrum-Master, Personalmanager und Geschäftsführung arbeiten dabei eng zusammen, um alle Fragen rund um zukünftige (agile) Angebotserstellung, Urlaubsplanung, Onboarding neuer Kollegen, Verteilung von neuen Projekten in die Teams, und noch vieles mehr für uns alle zu beantworten und Lösungen an den Start zu bringen. In Scrum-Methodik, ist klar.

Unser Transitions-Rezept: Machen, Weiterbildung und Coaching.

Außerdem holen wir uns, wo es Sinn macht, Hilfe. Schon vor der Umstellung haben all unsere Scrum Master, POs und unsere GFs Levke und Tobias, ihre Scrum-Zertifizierungen gemacht. Damit ist ein Fundament gelegt.

Aber wie hauchen wir der Theorie nun Leben ein? Gemeinsam mit unseren beiden externen Coaches, die uns regelmäßig mit Rat und Erfahrung unterstützen, leben und arbeiten wir jeden Tag ein Stück agiler. Was wir von ihnen gelernt haben?

  • Uns in Geduld zu üben. Jeder für sich und alle zusammen. Scrum ist nicht von heute auf morgen 100%ig und in allen Artefakten umsetzbar.
  • Auch im Veränderungsprozess iterativ vorzugehen: Nicht gleich alles ändern wollen, sondern z.B. einfach mit den ersten Stories im Backlog anfangen, nicht das ganze Backlog komplett aufsetzen wollen. Kleine Schritte. Kleine Schritte sind besser als keine Schritte.
  • Jedes einzelne Teammitglied kann und muss viel mehr eingebunden werden als vorher: selbst machen, Verantwortung übernehmen, nicht warten sondern tun.
  • Reden, reden, reden: transparente Kommunikation, die Menschen in den Veränderungsprozess einbeziehen und sie mitnehmen, mitgestalten lassen – super wichtig.
  • Auch andere haben bei der Einführung von Scrum ihre Hürden gehabt. Puh. Erleichterung. Geht also nicht nur uns so.

Umdenken und Neuorientieren gehört jeden Tag aufs Neue dazu. Und das ist anstrengend. Aber auch toll. Und auch wenn es nicht allen schnell genug geht: Die Veränderung ist deutlich spürbar besonders, wenn es um Gemeinschaftssinn und Selbstverantwortung geht. Das fühlt sich schon jetzt gut an. Sehr, sehr gut!

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